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Über den EAT-26 Test

Der EAT-26 (Eating Attitudes Test) ist ein weltweit anerkanntes Screening-Instrument zur Früherkennung von Essstörungen. Er wurde von Garner und Kollegen entwickelt und ist einer der am häufigsten verwendeten Tests in diesem Bereich.

Der Test erfasst charakteristische Verhaltensweisen und Einstellungen, die bei Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa und anderen Essstörungen auftreten können:

⚠️ Wichtiger Hinweis: Dieser Test ersetzt keine professionelle Diagnose. Er dient als erstes Screening. Bei einem Ergebnis über 20 Punkten wird eine professionelle Abklärung dringend empfohlen.

EAT-26 Fragebogen

Beantworten Sie die folgenden 26 Fragen ehrlich. Beziehen Sie sich auf die letzten 3 Monate.

Frage 1 von 26: Ich habe schreckliche Angst davor, übergewichtig zu sein.

Frage 2 von 26: Ich vermeide es zu essen, wenn ich hungrig bin.

Frage 3 von 26: Ich ertappe mich dabei, wie ich mich gedanklich mit Essen beschäftige.

Frage 4 von 26: Ich habe unkontrollierbare Essanfälle gehabt, bei denen ich nicht aufhören konnte zu essen.

Frage 5 von 26: Ich schneide meine Nahrung in kleine Stücke.

Frage 6 von 26: Ich achte auf den Kaloriengehalt von Lebensmitteln, die ich esse.

Frage 7 von 26: Ich meide besonders Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt (z.B. Brot, Kartoffeln, Reis).

Frage 8 von 26: Ich habe das Gefühl, dass andere es bevorzugen würden, wenn ich mehr essen würde.

Frage 9 von 26: Ich erbreche nach dem Essen.

Frage 10 von 26: Ich fühle mich nach dem Essen extrem schuldig.

Frage 11 von 26: Der Wunsch dünner zu sein, beschäftigt mich stark.

Frage 12 von 26: Ich denke beim Sport daran, Kalorien zu verbrennen.

Frage 13 von 26: Andere Menschen finden, dass ich zu dünn bin.

Frage 14 von 26: Der Gedanke, Fett am Körper zu haben, beschäftigt mich.

Frage 15 von 26: Ich brauche länger als andere, um eine Mahlzeit zu essen.

Frage 16 von 26: Ich vermeide Lebensmittel, die Zucker enthalten.

Frage 17 von 26: Ich esse Diätprodukte.

Frage 18 von 26: Ich habe das Gefühl, dass Essen mein Leben kontrolliert.

Frage 19 von 26: Ich zeige Selbstbeherrschung beim Essen.

Frage 20 von 26: Ich habe das Gefühl, dass andere mich drängen zu essen.

Frage 21 von 26: Ich verbringe zu viel Zeit und Gedanken mit Essen.

Frage 22 von 26: Ich fühle mich nach dem Essen von Süßigkeiten unwohl.

Frage 23 von 26: Ich beschäftige mich mit Diäten.

Frage 24 von 26: Ich mag es, wenn mein Magen leer ist.

Frage 25 von 26: Ich genieße es, neue, reichhaltige Speisen zu probieren.

Frage 26 von 26: Ich habe den Impuls zu erbrechen nach dem Essen.

Essstörungen – Wichtige Informationen

Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind psychische Erkrankungen, die durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper gekennzeichnet sind. Die häufigsten Formen sind:

⚖️ Anorexia nervosa

Starke Einschränkung der Nahrungsaufnahme, extremer Gewichtsverlust, verzerrte Körperwahrnehmung und intensive Angst vor Gewichtszunahme.

🔄 Bulimia nervosa

Wiederkehrende Essanfälle gefolgt von kompensatorischen Maßnahmen wie Erbrechen, Fasten oder exzessivem Sport.

🍽️ Binge-Eating-Störung

Wiederkehrende Essanfälle ohne kompensatorische Maßnahmen, oft verbunden mit Übergewicht und starkem Leidensdruck.

Warnsignale erkennen

Häufig gestellte Fragen

Der EAT-26 (Eating Attitudes Test) ist ein international anerkanntes Screening-Instrument mit 26 Fragen zur Früherkennung von Essstörungen wie Anorexie und Bulimie. Er wurde von Garner und Kollegen entwickelt.

Bei einem Gesamtwert von 20 oder mehr Punkten wird eine professionelle Abklärung empfohlen. Dieser Cutoff-Wert ist wissenschaftlich validiert und zeigt ein erhöhtes Risiko für eine Essstörung an.

Nein. Der EAT-26 ist ein Screening-Instrument zur Früherkennung, keine Diagnose. Eine Essstörung kann nur durch einen Arzt oder Psychotherapeuten diagnostiziert werden. Der Test soll helfen, einen möglichen Bedarf für professionelle Hilfe zu erkennen.

Ja, Essstörungen sind behandelbar. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen. Die Therapie umfasst meist Psychotherapie, ggf. medizinische Behandlung und Ernährungsberatung.

Anlaufstellen sind: Ihr Hausarzt, spezialisierte Psychotherapeuten, die BZgA-Beratung für Essstörungen (0221 89 20 31-0), oder spezialisierte Kliniken. Auf www.bzga-essstoerungen.de finden Sie weitere Informationen und Beratungsstellen.

Du bist nicht allein

Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen – aber sie sind behandelbar. Der erste Schritt ist der wichtigste. Wenn du Hilfe brauchst, zögere nicht, professionelle Unterstützung zu suchen.

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